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August 13, 2026

Der 12,5-Milliarden-Dollar-Verkauf der Lakers macht einen ehemaligen Clippers-Fan zum Miteigentümer

Josh Kushner und Bob Iger stehen Medienberichten zufolge kurz davor, die Lakers zu einem Rekordwert zu kaufen, doch der Glamour des Deals wird von Igers früherer Clippers-Treue und Fragen rund um den ausscheidenden Besitzer Mark Walter überschattet.

Die Los Angeles Lakers könnten bald neue Eigentümer haben – und einen Verkaufspreis, der sowohl die globale Strahlkraft der Franchise als auch die zunehmend extravagante Ökonomie des Profisports unterstreicht.

Josh Kushner und der frühere Disney-Chef Bob Iger stellen Medienberichten zufolge eine Investorengruppe zusammen, um die Lakers für mehr als 12,5 Milliarden US-Dollar zu kaufen – ein Rekord für eine US-Sportfranchise. Der Deal würde einen deutlichen Anstieg gegenüber der Bewertung von rund 10 Milliarden US-Dollar bedeuten, die mit Mark Walters Erwerb des Mehrheitsanteils der Familie Buss im vergangenen Jahr verbunden war.

Befürworter der Transaktion stellen sie als einen Wechsel in der Obhut dar, an dem zwei prominente Investoren beteiligt sind, die über die Ressourcen und die kulturelle Reichweite verfügen, um eine der wertvollsten Marken im Basketball zu erhalten. Kushner und Iger erklärten, sie seien „zutiefst geehrt“, die Treuhänder der Lakers zu werden, und gelobten, „auf höchstem Niveau zu konkurrieren“, während sie dem Team, seinen Fans und Los Angeles dienen. Der vorgeschlagene Kauf müsste weiterhin vom Board of Governors der NBA genehmigt werden.

Die skeptischere Lesart konzentriert sich weniger auf das Vermächtnis als auf Glaubwürdigkeit und Timing. Iger hat sich über Jahre hinweg öffentlich eher mit den Clippers als mit den Lakers identifiziert – ein Umstand, der nun wieder aufgetaucht ist, während Fans einschätzen, ob der neue Eigentümer eine authentische Verbindung zur Franchise hat. Im Jahr 2021 sagte er, er könne „nicht besonders leicht für die Lakers sein“, weil es „nicht in meiner DNA“ liege. Er räumte außerdem ein, dass die Tickets der Clippers günstiger waren – ein Detail, das seinen nun berichteten Schritt in die Lakers-Eigentümerschaft zu einer besonders bemerkenswerten Kehrtwende macht.

Fragen gibt es auch um Walters raschen Ausstieg. Sein breiteres Firmenimperium wird Medienberichten zufolge wegen angeblichen Steuerbetrugs bundesweit untersucht, was er bestreitet, auch wenn es keine Hinweise darauf gibt, dass die Ermittlungen den Verkauf ausgelöst haben. Der Kontrast ist auffällig: Die eine Eigentümergruppe betont Kontinuität und bürgerschaftliche Verantwortung, während die andere Perspektive einen bemerkenswerten finanziellen Flip sieht – und eine unwahrscheinliche Wandlung vom Clippers-Sympathisanten zum Lakers-Machtfaktor.

Die Transaktion soll derzeit noch auf die Zustimmung der Liga warten, womit sowohl die Rekordbewertung als auch der Eigentümerwechsel vorerst ungeklärt bleiben.